Freitag, 26. August 2011

Der erste Tag

Guten Morgen ihr Lieben,

soeben bin ich das erste Mal in meinem neuen Zuhause, einem "extravaganten" Kellerloft für lichtempfindliche Menschen aufgewacht. :O) Annie ist gerade beim Yoga und ich habe mal einen Moment Zeit zum Durchatmen. So langsam realisiere ich, dass ich jetzt hier bin. So viel steht fest. Meine Ansprüche an ein helles, freundliches und gut gestyltes Zuhause habe ich ganz schnell ablegen müssen. Unglaublich, dass sie hierfür über 500 Dollar zahlen muss. So wie es aussieht, darf man hier wohl generell nicht so große Ansprüche an Wohnungen haben. Wahrscheinlich werde ich aber eh den ganzen Tag in der Uni und nur zum Schlafen Zuhause sein. Und das Gute - ich habe nur 5 Minuten Fußweg dorthin. Annie ist total lieb und kümmert sich. Ich habe bereits einige ihrer Freunde kennenlernen dürfen, die sich ebefalls ganz rührend um mich kümmern und mir gleich ihre Handynummern aufgeschrieben haben für den Fall dass ich Hilfe brauche. Heute Nachmittag wird sie Saint Paul verlassen um ihre Familie in Milwaukee noch mal zu sehen, bevor sie nach Deutschland kommt.

Nach dem ich gestern von John (Dekan der CVA) und Annie vom Fluhafen abgeholt wurde, habe ich direkt eine kurze Stadtrundfahrt mit dem Auto erhalten. Anschließend ging es in das "Appartement" Koffer wegbringen und dann weiter in ein kleines amerikanisches Fastfood Restaurant, wo ich dann auch direkt einigen meiner Kommilitonen vorgstellt wurde. Nach einer Runde Shots (nach deutschen Verhältnissen eher Longdrinks) war ich nach dem wenigen Flugzeugfraß mächtig angedudelt. Und das eine Stunde nach meiner Ankunft. :-) Anschließend ging es weiter in ein anderes Restaurant mit Annies "nicht-CVA-Freunden". Dort habe ich mich, ganz nach meinen Vorsätzen erstmal mit einem Salat gestärkt. Von dort aus ging in ein Café. Ich sage euch... Das was bei denen ein Stück Torte ist, wäre bei uns in Deutschland eine Halbe. Absolutely super sized. Und damit auch keine Langeweile aufkommt, waren wir zum zum Abschluss noch mit einigen Studis bowlen. Das was ich bisher von Saint Paul gesehen habe, ist wirklich wirklich schön. Tolle Häuser, viel grün, und super gepflegt. Fazit des ersten Tages: Absolute Reizüberflutung.

Gerade bin ich noch völlig geflashed und muss erstmal alle Eindrücke verarbeiten.

Bis die Tage! 
:-*


Annie


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen