Und bevor der Winter nun komplett Einzug hält, hier noch schnell meine Herbst-Impressionen.
25. August 2011 - 28. Januar 2012 / Meine Adresse / 523 Portland Ave / St. Paul, MN 55102
Samstag, 15. Oktober 2011
Mittwoch, 12. Oktober 2011
Kanu-Trip, Brule
AUSZEIT!!!
Das tat echt gut. Ein ganzes Wochenende draußen in der Natur – ohne Computer!
Mit einer Gruppe von etwa 20 Leuten ging es nach Brule, in die Nähe vom Lake Superior. Freitag Abend angekommen dinierten wir in einem Fischrestaurant, welches man eher als Frittenbude betiteln sollte. Ich habe noch nie 20,- für ein derart schlechtes Essen bezahlt. Der Campingplatz war wirklich ein "Campingplatz" – fern ab von jeglicher Zivilisation – so ganz ohne sanitäre Anlagen und Strom – mitten im Wald. Hauptsache ich hatte Föhn und Glätteisen dabei.;-) (Mella, du wirst es nicht glauben, aber ich lebe noch). Das war jedenfalls das erste Mal, dass ich mir meine Zähne an einem Fluss geputzt habe. Und was soll ich sagen? Ich fand's irgendwie gut. :-) Ein bisschen habe ich mich wie Yogi Bär gefühlt. Nachdem ich mir am nächsten Morgen von einem Squirrel das Sandwich klauen lassen habe, verbrachten wir den Tag komplett auf dem Fluss im Kanu. Ich habe selten eine so schöne Landschaft gesehen. Es herrschte absolute Ruhe. Mal war der Fluss weit und ruhig, dann wieder schmal und wild. Wir mussten uns durch umgekippte Bäume kämpfen, haben Adler und riesige Adlerneste in den farbdurchtränkten Bäumen gesehen. Da wurde selbst ich zum Naturburschen. Abends wurde es sich dann am Lagerfeuer mit Marshmallows und Whisky bequem gemacht. Am Sonntag auf dem Rückweg machten wir dann noch kurzen Halt am Superior Lake.
Fazit des Wochenendes: Ich bin tiefenentspannt und Sprühkäse ist geil.
Das tat echt gut. Ein ganzes Wochenende draußen in der Natur – ohne Computer!
Mit einer Gruppe von etwa 20 Leuten ging es nach Brule, in die Nähe vom Lake Superior. Freitag Abend angekommen dinierten wir in einem Fischrestaurant, welches man eher als Frittenbude betiteln sollte. Ich habe noch nie 20,- für ein derart schlechtes Essen bezahlt. Der Campingplatz war wirklich ein "Campingplatz" – fern ab von jeglicher Zivilisation – so ganz ohne sanitäre Anlagen und Strom – mitten im Wald. Hauptsache ich hatte Föhn und Glätteisen dabei.;-) (Mella, du wirst es nicht glauben, aber ich lebe noch). Das war jedenfalls das erste Mal, dass ich mir meine Zähne an einem Fluss geputzt habe. Und was soll ich sagen? Ich fand's irgendwie gut. :-) Ein bisschen habe ich mich wie Yogi Bär gefühlt. Nachdem ich mir am nächsten Morgen von einem Squirrel das Sandwich klauen lassen habe, verbrachten wir den Tag komplett auf dem Fluss im Kanu. Ich habe selten eine so schöne Landschaft gesehen. Es herrschte absolute Ruhe. Mal war der Fluss weit und ruhig, dann wieder schmal und wild. Wir mussten uns durch umgekippte Bäume kämpfen, haben Adler und riesige Adlerneste in den farbdurchtränkten Bäumen gesehen. Da wurde selbst ich zum Naturburschen. Abends wurde es sich dann am Lagerfeuer mit Marshmallows und Whisky bequem gemacht. Am Sonntag auf dem Rückweg machten wir dann noch kurzen Halt am Superior Lake.
Fazit des Wochenendes: Ich bin tiefenentspannt und Sprühkäse ist geil.
| Meine Lehrer John und Nick |
| Bloody Mary |
| Bar, irgendwo im Nirgendwo ... Hauptsache die Socken sind hoch gezogen. |
Sonntag, 9. Oktober 2011
Arbeitˆ3
Für alle die sich fragen sollten, wo ich die letzten Wochen war und was ich getrieben habe – hier die Antwort:
Das Arbeitspensum am College ist enorm. Ich habe vier Tage die Woche Unterricht. Immer von 15-22 Uhr. Wir haben aber derart viel zu tun, dass ich Abends nach der Uni immer noch mal an den Schreibtisch und mir den Wecker täglich auf 6.00 Uhr stellen muss. Viel Freizeit bleibt da nicht übrig. Der Kommentar eines Lehrers war: „Wir wissen, dass das viel ist, aber die Jahrgänge vor euch haben das auch irgendwie geschafft.“ ... Na denn! „I‘m behind“ oder „I‘m sooo tired“ gehören hier zu den Standard-Aussagen eines jeden Studenten. Und die ganzen Coffee-To-Go Becher wirken fast schon wie ein stylisches Mode-Accessoire. Mein Becherchen beinhaltet in der Regel „blended coffee“. Eigentlich benötigt man für die Bestellung eines Kaffeegetränkes noch mal ein Extra-Studium. Das System versteht hier keiner. Da ist jede Bestellung eine neue Überraschung und man kann schon mal Kürbisgeschmack erwischen. :-D Jedenfalls ist die Schule recht streng. Es sind lediglich drei Fehlzeiten pro Kurs zugelassen. Ein Zuspätkommen von 10 Minuten gilt bereits als eine komplette Fehlzeit. Dennoch sind die Lehrer absolut nett und engagiert. Die kleinen Kurse gewährleisten eine wirklich gute und individuelle Betreuung. Ich habe hier in fünf Wochen schon mehr gelernt als bei manchen Kursen in Deutschland in einem ganzen Semester. Was mir außerdem gut gefällt, dass man hier auf die Arbeitswelt vorbereitet wird. Jedes Projekt muss am Ende so aufbereitet werden, dass es direkt im Portfolio aufgenommen werden kann. Im letzten Semester vor der Thesis muss jeder das Portfolio noch einmal aufpolieren, seine eigene Geschäftsausstattung und seine eigene Webseite kreieren. Desweiteren werden schon während des Studiums Kontakte zu Agenturen und Studenten aufgebaut.
Das Studium ist super. Ich freue mich aber auch schon auf Mitte Dezember, wenn das Semester rum ist und ich ganz viel Zeit habe, das Land noch mal in vollen Zügen zu genießen.
Anbei ein paar Auszüge meiner Arbeiten.
Das Arbeitspensum am College ist enorm. Ich habe vier Tage die Woche Unterricht. Immer von 15-22 Uhr. Wir haben aber derart viel zu tun, dass ich Abends nach der Uni immer noch mal an den Schreibtisch und mir den Wecker täglich auf 6.00 Uhr stellen muss. Viel Freizeit bleibt da nicht übrig. Der Kommentar eines Lehrers war: „Wir wissen, dass das viel ist, aber die Jahrgänge vor euch haben das auch irgendwie geschafft.“ ... Na denn! „I‘m behind“ oder „I‘m sooo tired“ gehören hier zu den Standard-Aussagen eines jeden Studenten. Und die ganzen Coffee-To-Go Becher wirken fast schon wie ein stylisches Mode-Accessoire. Mein Becherchen beinhaltet in der Regel „blended coffee“. Eigentlich benötigt man für die Bestellung eines Kaffeegetränkes noch mal ein Extra-Studium. Das System versteht hier keiner. Da ist jede Bestellung eine neue Überraschung und man kann schon mal Kürbisgeschmack erwischen. :-D Jedenfalls ist die Schule recht streng. Es sind lediglich drei Fehlzeiten pro Kurs zugelassen. Ein Zuspätkommen von 10 Minuten gilt bereits als eine komplette Fehlzeit. Dennoch sind die Lehrer absolut nett und engagiert. Die kleinen Kurse gewährleisten eine wirklich gute und individuelle Betreuung. Ich habe hier in fünf Wochen schon mehr gelernt als bei manchen Kursen in Deutschland in einem ganzen Semester. Was mir außerdem gut gefällt, dass man hier auf die Arbeitswelt vorbereitet wird. Jedes Projekt muss am Ende so aufbereitet werden, dass es direkt im Portfolio aufgenommen werden kann. Im letzten Semester vor der Thesis muss jeder das Portfolio noch einmal aufpolieren, seine eigene Geschäftsausstattung und seine eigene Webseite kreieren. Desweiteren werden schon während des Studiums Kontakte zu Agenturen und Studenten aufgebaut.
Das Studium ist super. Ich freue mich aber auch schon auf Mitte Dezember, wenn das Semester rum ist und ich ganz viel Zeit habe, das Land noch mal in vollen Zügen zu genießen.
Anbei ein paar Auszüge meiner Arbeiten.
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| Expressive Typography: "The Tale of Soupy-Kaspar" |
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| Visitenkarte, VS |
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| Visitenkarte, RS |
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| Screendesign "My Year Abroad" |
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| Poster |
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| Mailing |
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| E-Mail Reminder |
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| Flyer |
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| ‘‘James Jay Hill Stairs“, St. Paul: Lightpainting; 200.247.600 Watt/day per Person |
Donnerstag, 15. September 2011
Barbecue, Stockbrot und S'mores bei Josh und Sarah
Nur als Erklärung:
Bei einem S'more handelt es sich um ein Sandwich bestehend aus zwei Crackern, einem gerösteten Marshmallow und einem Stück Schokolade. Eine Herausforderung für die deutschen Geschmacksnerven.
Und einen Tag später hatte ich dann auch schon Geburtstag. Danke für die zahlreichen Glückwünsche!
Bei einem S'more handelt es sich um ein Sandwich bestehend aus zwei Crackern, einem gerösteten Marshmallow und einem Stück Schokolade. Eine Herausforderung für die deutschen Geschmacksnerven.
Und einen Tag später hatte ich dann auch schon Geburtstag. Danke für die zahlreichen Glückwünsche!
Dienstag, 6. September 2011
Lake Calhoun und Barbecue
Gestern war mal wieder ein richtig schöner Sommertag. Tagsüber wurde mein, durch das dunkle Zimmer verursachte VitaminD-Mangel, am Lake Calhoun ausgeglichen. Wie gut, dass Minnesota auch "Land der 10.000 Seen" genannt wird. Es ist unglaublich wie viele Jogger es hier gibt. Ein absoluter Massensport. Abends ging es dann zum Barbecue mit einigen Leuten vom CVA. Der Zusammenhalt unter den Studies ist wirklich toll. Da wird gegrillt, Boccia und Frisbee gespielt, und abends am Feuerkorb auf der Gitarre rumgeklimpert. Das Einzige woran ich mich noch gewöhnen muss und was mich nach wie vor einfach nur schockiert ist, dass hier fast jeder ein Alkoholproblem hat. Einige aus meiner Schule sind mit Anfang 20 bereits bei den anonymen Alkoholikern und trocken. Andere saßen im Gefängnis. Und dabei kommen die Leute aus völlig normalen Verhältnissen, wie ich auch und sehen ganz normal aus. Ob das daran liegt, dass die Regierung hier einen derartigen Wirbel um das Thema Alkohol macht, weil man erst mit 21 trinken darf, der Alkohol lediglich in Liquor-Stores erhältlich ist und es verboten ist auf öffentlicher Straße zu trinken? Ich weiß es nicht ...
| Lake Calhoun |
Freitag, 2. September 2011
College of Visual Arts
Letzte Woche Donnerstag war es dann soweit. Wir drei Deutsche wurden zusammen mit den regulären Erstsemestern "eingeschult". Über zwei Tage verteilt gab es ein Rahmenprogramm, welches sich sehen lassen kann. Vom Frühstück mit Muffins, Obst und Kaffee, über Begrüßungen, Einweisungen, Kennenlernspielchen bis hin zu Subway-Sandwiches und Pizza zum Mittag. Da sieht man mal die Unterschiede zu einer privaten Uni. Das Gebäude, in dem ich mich wohl am meisten aufhalten werde, dem Summit Building, könnte man fast als Mini-Hogwarts betiteln. Ein altes historisches Häusschen mit geplegter Grünanlage aus dem 19. Jahrhundert. Damals hat in dem Haus eine reiche Familie mit ihren Bediensteten gelebt. Wahrscheinlich auch ein Grund, warum in fast jedem Raum ein Kamin vorhanden ist. Während des 20. Jahrhunderts galt diese Art von Häusern als unmodern und wurde auf Grund der niedrigen Preise von den ganzen Hippies heimgesucht. Heute dient es nun als Inspirationsstätte für kreative Köpfe. Nice!

| CVA – Summit Building |
| CVA – Summit Building |
| CVA – Summit Building |
| CVA – Summit Building |
| Subway Sandwiches zum Mittag |
| Subway Sandwiches zum Mittag |
| So ein echter Euroschein hat schon was ... |
| Starter-Paket für jeden CVA'ler |
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| Die Freshmen |
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